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Posts Tagged ‘Leidensweg’

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© 2012 Christine Welter

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Media vita in morte sumus – Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen … An diese alten Zeilen denke ich, wenn ich die Bilder sehe vom Karfreitagsweg in Gubbio. Gubbio, wo einst Bruder Franz Wolf und Menschen versöhnte. Diese italienische Kleinstadt in Umbrien versammelt sich einmal im Jahr, am Karfreitag, zur Processione del Cristo Morto, um die Passion zu begehen. Es ist eine alte Tradition, den Kreuzweg nicht passiv zu hören, sondern mitzugehen, ganz buchstäblich zu be-gehen, mit Seele und Leib zu erfahren. Die Bewohner von Gubbio versammeln sich, um den Kreuzweg nachzuvollziehen in der Tradition derer, die mitgehen und mitleben, die das Leid aushalten, ihm standhalten. Ohne es überwinden, wegmachen zu können, aber auch ohne es zu verleugnen oder zu verharmlosen.

Rainer Neuendorff

Die Autoren:

Rainer Neuendorff, geb. 1952 Pastoralreferent und Klinikseelsorger in einer psychiatrischen und psychotherapeutischen Klinik; nebenberuflich Supervisor und Balintgruppenleiter schwerpunktmäßig in Einrichtungen der Jugendhilfe, in Krankenhäusern und in der Forensik

Christine Welter, geb. 1955, freischaffende Künstlerin; Fotografie, Holzobjekte

© Fotos: Christine Welter
© Texte: Rainer Neuendorff

Dies ist die Broschüre zu einer Ausstellung, die ausgeliehen werden kann:

52 Seiten, 21,0×14,8 cm, viefarbig, geheftet Einzelpreis: 9,95 €
Preise für größere Auflagen (ab 100) auf Anfrage

Außerdem ist ein Video zur Karfreitagsprozession in Gubbio erhältlich.

Ausstellung von 2011:

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Kontakt: Christine Welter · info@bildfolge.de · http://www.bildfolge.de

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Neuwied. Bilder, Texte, Objekte: Sie alle haben ihren Platz in der neuesten Ausstellung im Café Auszeit der Marktkirche Neuwied an der Engerser Straße. Bilder, Texte und Objekte, die sich nur um eines drehen: die richtige Zeit, den perfekten Augenblick. „Alles hat seine Zeit“ heißt die ungewöhnliche Sammlung, die die Gladbacher Fotografin Christine Welter (2. von links) und die Neuwieder Diplom-Theologin und Texterin Catrina Schneider (2. von rechts) zusammengestellt haben. Dabei dreht sich in den sinnlichen und sinnigen Arrangements alles um die bekannten Bibelverse aus dem Buch Kohelet 3: Alles hat seine Stunde. Aufbrüche und Umbrüche, Geburt und Wachstum, Krise und Tod spiegeln sich in den Kombinationen aus Gegenständen, Bildern und lyrischen Texten wieder und spielen so einen Lebenszyklus nach, in dem eben alles seine Zeit, seinen Augenblick hat. Zur Vernissage begrüßte Pfarrer Werner Zupp als Hausherr des evangelischen Gemeindehauses seinen katholischen Amtskollegen Thomas Darscheid (links) als Redner, für die musikalische Umrahmung sorgte Kirchenmusikdirektor Thomas Schmidt. Im Anschlauss gab es eine Lesung. Die Ausstellung im Café Auszeit ist noch bis zum 29. März montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie freitags auch von 10.30 bis 12 Uhr zu sehen.

Foto: Jörg Niebergall

Rheinzeitung vom 07. März 2012

Rheinzeitung vom 02. März 2012

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