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© 2014 Christine Welter


Deportation from Cologne to Theresienstadt in July 1942. Testimony of Herta Heim.
Excerpt from the testimony of Herta Heim (born: Herta Moses), describing her deportation from Cologne, the conditions during the trainride and the arrival to Theresienstadt in July 1942. Interview conducted by the USC Shoah Foundation Institute.

Herta Heims Vater, Louis Moses, war ein Sohn, der am 2.2.1845 in Gladbach geborenen Jüdin Veilchen (Fanny) Moses, geborene Salomon.
Herta Heim, geb. Moses, verw. Bodenheimer schreibt in einem Brief an den damaligen Oberbürgermeister Schmelzer vom 25. Oktober 1979:
„Mein Name ist Herta Heim, geb. Moses verw. Bodenheimer aus Neuwied. …
Ganz kurz möchte ich schildern, was mein Leben war. – Im Jahre 1938 hat man uns das Geschäft Engerserstr. 34 zerstört alles aus der Wohnung auf die Straße geworfen meinen Mann Sally Bodenheimer nach Dachau gebracht. März 1939 habe ich meine drei kleinen Kinder 6, 8, 11 Jahre nach Holland gesandt um sie geschützt zu haben. 1940 hat man sie dort als die Deutschen nach Holland kamen in das Lager Westerborg gebracht. 1943 hat man sie getrennt und zwei nach Bergen-Belsen transportiert. Fünf Jahre war ich von meinen Kindern getrennt. – Im Jahre 1942 kam mein Mann und ich nach Theresienstadt. Januar 1944 plötzlich kam ein Transport von Holland mit meiner Tochter. 10 Tage später die zwei Kleinen aus Bergen-Belsen. Am 28. September 1944 transportierte man meinen Mann nach Auschwitz ich sah ihn nie wieder. Alle umgebracht, in der Nacht hatte ich meinen ersten Herzinfarkt. Drei meiner Geschwister und fast alle meine Familien Mitglieder sind umgekommen. – Ich schreibe nicht gerne alle diese Erlebnisse, es fällt mir sehr schwer. Da ich nicht mehr die Jüngste bin möchte ich zu gerne mit meinen Mädels noch einmal in die Stadt wo wir alle geboren sind.“

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Amy Vogel „My Oma-ma turns 100“

Herta Heim starb kurz vor ihrem 105. Geburtstag in den USA.
Zum Nachruf des Deutsch-Israelischen Freundeskreises e. V. Neuwied

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sally Bodenheimer, * 27.4.1891,

deportiert am 27.7.42 nach Theresienstadt
ermordet am 28.9.44 in Auschwitz

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Kurt Bodenheimer, * 20.8.1929,
ermordet am 16.8.44 in Auschwitz

Neuwied, Mittelstraße 11 (früher Engerserstraße 34)
Geschäft für Strümpfe und Dekoration

Gedenkbuch des Bundesarchivs Berlin:

Bodenheimer, Salomon Sally:

geboren am 27. April 1891 in Niederhochstadt / Landau i. d. Pfalz / Bayern (Pfalz)
wohnhaft in Neuwied
Inhaftierungsort:
5. November 1938 – 25. November 1938, Dachau, Konzentrationslager
Deportationsziel:
ab Trier – Köln
27. Juli 1942, Theresienstadt, Ghetto
8. September 1944, Auschwitz, Vernichtungslager
Todesdatum/-ort:
für tot erklärt

Bodenheimer, Kurt:

geboren am 20. August 1929 in Neuwied / – / Rheinprovinz

wohnhaft in Neuwied
Emigration:
30. März 1939, Niederlande
Deportationsziel:
ab Westerbork
15. September 1943, Bergen – Belsen, Konzentrationslager

Fotos:  Holocaust-Museum Yad Vashem Jerusalem

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Ausstellungseröffnung, 8. November 2014 im Café Auszeit, Marktkirche Neuwied

von links Rolf Wüst, Christine Welter, Waltraud Hemmerich und Pfarrer Werner Zupp (Rhein-Zeitung/Foto: Eva Catalina Blum)

von links: Rolf Wüst, Christine Welter, Waltraud Hemmerich und Pfarrer Werner Zupp             (Rhein-Zeitung/Foto: Eva Catalina Blum)

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Artikel von Redakteur Frank Blum; Foto: Eva Catalina Blum

Stimmen zur Ausstellung aus dem Gästebuch:

Gut, dass immer wieder an die Verbrechen an den Juden erinnert wird. Hoffen wir, dass die gezeigten Dokumente und die künstlerisch gestalteten Objekte zu dem Entschluss führen, alles zu tun, damit das Schreckliche nie wieder geschieht.
R. und F. F., 10.11.2014
Herzlichen Dank für die wertvolle Erinnerungsarbeit, die persönliche Schicksale in den Blick nimmt. Dies ist auch nach meiner Meinung die beste Möglichkeit, für die Zukunft zu lernen.
C. V.
Vielen Dank für diese sehr aufschlussreiche und interessante Ausstellung, wieder einmal den Blick auf das wesentliche zu richten.
K. M.
Danke für die wertvolle Ausstellung, die den Blick für unser kollektives Gedächtnis wach hält und den humanen Faktor in den Mittelpunkt stellt.
R. K., 14.11.2014
Danke für die eindrucksvolle Ausstellung und für alle Bemühungen wider das Vergessen!
M. C.
Sehr eindrucksvoll und erschütternd!
B. G.
Verzeihen aber nicht vergessen!
E. K.
Die Stolpersteine haben uns in diese Ausstellung geführt. Dank Herrn Wüst für die Stolpersteine in Neuwied. Die einzelnen Schicksale berühren so stark, dass man nur mit Mühe weiterlesen kann.
Unfassbar, dass die Neuwieder es zugelassen haben, dass die erhalten gebliebene Schule in den 80-ziger Jahren plattgemacht wurde.
N u. F. G.
Danke für die Erinnerung. Das Geschehene darf nie vergessen werden!
Shalom
B. M. u. M. R., 24.11.2014
Unglaubliches Leid, … nicht in Worte zu fassen.
M. B.

Rund 50 Besucher/-innen verfolgten im Café Auszeit der Marktkirche interessiert den Vortrag "Erinnern und Gedenken im Niemandsland zwischen Gestern und Morgen" von Rolf Wüst

Rund 50 Besucher/-innen verfolgten im Café Auszeit der Marktkirche interessiert den Ausführungen von Rolf Wüst.

Öffnungszeiten des Café Auszeit:

Vormittags: Dienstag 8.30 – 10.30 Uhr, Freitag 10.15 – 12.00 Uhr
Nachmittags: Montag – Freitag 14.30 – 18.00 Uhr

Herzliche Einladung zum Besuch der Ausstellung, die noch bis zum 26. November zu sehen ist.

weiteres Programm zur Ausstellung:

Montag, 10. November 2014, 19.30 Uhr 

Vortrag: „Erinnern und Gedenken im Niemandsland zwischen Gestern und Morgen“ 

Rolf Wüst, Deutsch-Israelischer Freundeskreis Neuwied e. V.

(verantwortlich für das Projekt Stolpersteine)

im Café Auszeit, Marktkirche Neuwied

Sonntag, 23. November 2014, 19.30 Uhr 

Lyrik-Lesung mit Texten jüdischer Autoren und Autorinnen

„In jenen Jahren war die Zeit gefroren“ 

Lesung: Catrina Schneider

Musik: Bernd Spehl, Klarinette (Klezmermusik)

im Café Auszeit, Marktkirche Neuwied

Zur Ausstellung ist eine Broschüre erhältlich.

Gesamtkonzept der Ausstellung:
Christine Welter und Rolf Wüst
Grafische Umsetzung: Christine Welter
Gestaltung / Layout: Christine Welter und Peter Buchholz
Druck: Fa. Typo-Schlick
Skulpturen: Waltraud Hemmerich
Fotocollagen und Skulptur „Schmerz“: Christine Welter
Veranstalter: Deutsch-Israelischer Freundeskreis Neuwied e.V.
Sponsoring:  Sparkasse Neuwied

Der Ausstellung liegen die 10-jährigen umfangreichen Recherchen von Rolf Wüst zugrunde. Ohne sein unermüdliches Engagement wäre diese Ausstellung nicht zustande gekommen. Eine umfassendere Dokumentation wird 2015 ins Netz gehen unter: www.stolpersteine-neuwied.de. Eine Datenbank ermöglicht die Recherche nach Personen und Orten.

Display mit den bisher in Neuwied verlegten Stolpersteinen (400 x 220 cm)

Display mit den bisher in Neuwied verlegten Stolpersteinen (Format: 400 x 220 cm).  

Uwe Wagner am Hang (Klanginstrument)

Uwe Wagner sorgte mit seinem Hang (Klanginstrument) für einen würdevollen musikalischen Rahmen bei der Ausstellungseröffnung.

Pfarrer Werner Zupp (Vorsitzender des Deutsch-Israelischen Freundeskreises Neuwied e.V. – DIF) mit Dr. Hanne Wüst und dem Ehrenmitglied des DIF Dr. Hans-Georg Jungblut

Pfarrer Werner Zupp (Vorsitzender des Deutsch-Israelischen Freundeskreises Neuwied e.V. – DIF)  (Mitte) mit Dr. Hanne Wüst und dem Ehrenmitglied des DIF, Dr. Hans-Georg Jungblut.

Rolf Wüst, ehemaliger Vorsitzender des Deutsch-Israelischen Freundeskreises Neuwied e.V. und Koordinator der Stolperstein-Aktion, ohne dessen 10-jährigen unermüdlichen Nachforschungen und Engagement, die Ausstellung "Stolpersteine in Neuwied – Erinnern für die Zukunft" nicht zustande gekommen wäre.

Rolf Wüst stellt die Begleitbroschüre zur Ausstellung vor.

 

 

Stadtplan mit Verortung aller bisher verlegten Stolpersteinen und den Namen der Neuwieder und Neuwiederinnen, die Opfer des Holocaust wurden.

Stadtplan mit Verortung aller bisher verlegten Stolpersteinen und den Namen der Neuwieder/-innen, die Opfer des Holocaust wurden. (Format: 200 x 150 cm)            Links: Skulptur „Schmerz“ von Christine Welter

 

Exemplarisch werden von 13 Familien und einem ermordeten polnischen Zwangsarbeiter deren Schicksal und, soweit bekannt, Biografischens dargestellt.

Exemplarisch werden von Familiengliedern aus dreizehn Familien und einem ermordeten polnischen Zwangsarbeiter deren Schicksal und, soweit bekannt, Biografisches auf vier Displays                (Format: 140 x 48 cm) dargestellt.

Besucherinnen der Ausstellung befassen sich intensiv mit den Schicksalen ehmeliger Neuwieder und Neuwiederinnen, die Opfer des Holocaust wurden.

Besucher/-innen der Ausstellung befassen sich intensiv mit den Schicksalen ehemaliger Neuwieder/-innen, die Opfer des Holocaust wurden.

Angeregte Gespräche während der Ausstellungseröffnung „Stolpersteine in Neuwied – Erinnern für die Zukunft“.

Fotocollagen "Gladbach – Auschwitz" von Christine Welter

Fotocollagen „Gladbach – Auschwitz“ von Christine Welter.                                         (Format 90 x 60 cm, 100 x 45 cm)

Skulptur von Waltraud Hemmerich

Skulptur von Waltraud Hemmerich

Skulpturen von Waltraud Hemmerich

Skulpturen von Waltraud Hemmerich


 

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Plakat-Stolpersteine

 

PROGRAMM

Sonntag, 09. November 2014, 11.00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst 

zum Gedenken an die Pogromnacht am 9. Nov. 1938 

in der Ev. Marktkirche Neuwied

Sonntag, 09. November 2014, 16.00 Uhr 

Gedenkveranstaltung am Jüdischen Mahnmal 

in der Synagogengasse

Sonntag, 09. November 2014, 17.00 Uhr 

Ausstellungseröffnung: 

„Stolpersteine in Neuwied – Erinnern für die Zukunft“ 

im Café Auszeit, Marktkirche Neuwied

Ausstellung mit einer Dokumentation und künstlerischen Arbeiten von Waltraud Hemmerich und Christine Welter

Montag, 10. November 2014, 19.30 Uhr 

Vortrag: „Erinnern und Gedenken im Niemandsland 

zwischen Gestern und Morgen“ 

Rolf Wüst, Deutsch-Israelischer Freundeskreis Neuwied e. V.

(verantwortlich für das Projekt Stolpersteine)

im Café Auszeit, Marktkirche Neuwied

Sonntag, 23. November 2014, 19.30 Uhr 

Lyrik-Lesung mit Texten jüdischer Autoren und Autorinnen

„In jenen Jahren war die Zeit gefroren“ 

Lesung: Christian Wüst

Musik: Bernd Spehl, Klarinette (Klezmermusik)

im Café Auszeit, Marktkirche Neuwied

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Die Aktion „Stolpersteine“ in Neuwied 

Das Ziel: 

Im Jahre 2003 beschloss der Vorstand des Deutsch-Israelischen Freundeskreises Neuwied e.V. (DIF) aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens und auf Anregung von Charlotte Fichtl-Hilgers, sich an dem Projekt „STOLPERSTEINE“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig (http://www.stolpersteine.com) zu beteiligen. Ziel und Absicht dieses deutschland- und europaweit verbreiteten Projektes ist es, für jedes einzelne ehemalige Nazi-Opfer – und nicht nur für jüdische Opfer – kleine, fast unscheinbare Steinquader (10 x 10 cm) in den Bürgersteig vor ihren früheren Häusern zu verlegen. Auf einer Messingplatte sind die Daten jedes einzelnen Opfers eingestanzt. Diesen soll durch die Verlegung der „Stolpersteine“ ihr Name und – soweit eruierbar – ihr individuelles, Schicksal zurückgegeben werden, das gemeinhin hinter großen Zahlen der Anonymität und dem Vergessen preisgegeben wurde.

Die Quellen: 

Zu Beginn des Projektes lagen folgende Quellen vor: Das Buch von Franz Regnery: „Die Jüdische Gemeinde Neuwied“ von 1998, das Memor-Buch von Naftali Bar-Giora Bamberger: „Der Jüdische Friedhof in Neuwied-Niederbieber“ aus dem Jahr 2000, einige wenige Einwohnermeldekarten im Stadtarchiv Rommersdorf, Telefon- und Adressbücher der Jahre 1927 und 1936 sowie diverse Adressen im Ausland. Als Zeitzeugen waren besonders Hildegard und Toni Dasbach behilflich. Hinzu kamen die Datenbank des Holocaust-Museums von Yad Vashem, Jerusalem („The Central Database of Shoa Victims’ Names“ – http://www.yadvashem.org/yv/de/index.asp) und das Gedenkbuch des Bundesarchivs Berlin (Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945 – www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html). Alle diese Quellen sind lückenhaft und manchmal sogar widersprüchlich. Die Datenbank von Yad Vashem ist ein Erinnerungsportal, das offen ist für Verwandte, Zeitzeugen und Forscher. Es enthält unschätzbare Informationen und Zeugnisse. Das Gedenkbuch des Bundesarchivs hingegen nimmt nur überprüfte Informationen auf. Beide Quellen befinden sich in ständiger Erweiterung, das Berliner Gedenkbuch sogar zusätzlich in ständiger Revision.

Die Probleme: 

Das Ziel war und ist es, den Stein vor den Lebensmittelpunkt des Opfers zu verlegen. In der Zeit der Drangsalierung und der Verfolgung waren die jüdischen Familien ständig auf der Flucht, veränderten ständig ihren Wohnsitz, nicht nur innerhalb Neuwieds – was für die Festlegung der Adressen höchst schwierig war – sondern auch innerhalb Deutschlands und sogar Europas. So entschieden wir uns, für alle Opfer Steine zu verlegen, die eine deutliche Verbindung zu Neuwied und seinen Stadtteilen hatten. Dass dabei u.U. die Adresse auch nicht punktgenau getroffen werden konnte, nahmen wir in Kauf.

Im Laufe der Verlegungsjahre veränderten sich auch die Angaben in Yad Vashem und im Berliner Gedenkbuch, bzw. wurden der veränderten Forschungslage angepasst. Wir bitten zu beachten, dass hieraus die Vielzahl der sich ergänzenden oder widersprüchlichen Angaben in dieser Ausstellung zurückzuführen ist.

DIESE AUSSTELLUNG SOLL KEINEN ENDPUNKT DARSTELLEN,  SONDERN EINE ETAPPE AUF DEM WEG WEITERER FORSCHUNGEN! 

Zur Ausstellung ist ein Begleitheft erhältlich.
Weitere Infos unter: www.dif-neuwied.de

Bald auch im Internet unter: http://www.stolpersteine-neuwied.de

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Frau Elisabeth Stürmer eröffnet die Ausstellung

Frau Elisabeth Stürmer eröffnet die Ausstellung in St. Kilian, Erftstadt-Lechenich

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Catrina E. Schneider liest aus dem Foto-Lyrik-Band "Alles hat seine Zeit"

Catrina E. Schneider liest aus dem Foto-Lyrik-Band „Alles hat seine Zeit“

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Der Kleszmermusiker Bernd Spehl von der Band A TICKLE IN THE HEART gibt der Vernissage einen würdevollen Rahmen

Der Klezmermusiker Bernd Spehl von A TICKLE IN THE HEART gibt der Vernissage einen würdevollen Rahmen

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A TICKLE IN THE HEART – Klezmer Trio Köln

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Die Künstlerinnen Christine Welter (Fotografie und Holzobjekte) und Catrina E. Schneider (Lyrik)

Die Künstlerinnen Christine Welter (Fotografie und Holzobjekte) und Catrina E. Schneider (Lyrik)

foto_lyrik_bandIn der Bücherstube Am Markt 18 in Erftstadt-Lechenich finden Sie den Foto-Lyrik-Band zur Ausstellung „Alles hat seine Zeit“, eine große Kartenauswahl sowie weitere Publikationen mit Fotografien von Christine Welter und Holzobjekte. 

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Ausstellung "Alles hat seine Zeit" in St. Kilian, Erftstadt-Lechnich

Ausstellung „Alles hat seine Zeit“ in St. Kilian, Erftstadt-Lechenich
vom 16. März bis zum 7. April 2014
Vernissage mit Lesung am 16.03.2014 um 16.30 Uhr
mit anschließendem Gottesdienst um 18.00 Uhr

In der Bücherstube am Markt sind u.a. der Foto-Lyik-Band „Alles hat seine Zeit“ mit den Bildern und Texten der Ausstellung sowie Karten, Trauerkarten und Bildkarteien mit Fotografien, Holzobjekten und Texten der Künstlerinnen erhältlich.
Außerdem finden Sie dort Holzobjekte von Christine Welter.

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© Fotos: Christine und Heribert Welter

Die Ausstellung im Café Auszeit ist noch bis zum 29. März montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie freitags auch von 10.30 bis 12 Uhr zu sehen.

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Neuwied. Bilder, Texte, Objekte: Sie alle haben ihren Platz in der neuesten Ausstellung im Café Auszeit der Marktkirche Neuwied an der Engerser Straße. Bilder, Texte und Objekte, die sich nur um eines drehen: die richtige Zeit, den perfekten Augenblick. „Alles hat seine Zeit“ heißt die ungewöhnliche Sammlung, die die Gladbacher Fotografin Christine Welter (2. von links) und die Neuwieder Diplom-Theologin und Texterin Catrina Schneider (2. von rechts) zusammengestellt haben. Dabei dreht sich in den sinnlichen und sinnigen Arrangements alles um die bekannten Bibelverse aus dem Buch Kohelet 3: Alles hat seine Stunde. Aufbrüche und Umbrüche, Geburt und Wachstum, Krise und Tod spiegeln sich in den Kombinationen aus Gegenständen, Bildern und lyrischen Texten wieder und spielen so einen Lebenszyklus nach, in dem eben alles seine Zeit, seinen Augenblick hat. Zur Vernissage begrüßte Pfarrer Werner Zupp als Hausherr des evangelischen Gemeindehauses seinen katholischen Amtskollegen Thomas Darscheid (links) als Redner, für die musikalische Umrahmung sorgte Kirchenmusikdirektor Thomas Schmidt. Im Anschlauss gab es eine Lesung. Die Ausstellung im Café Auszeit ist noch bis zum 29. März montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie freitags auch von 10.30 bis 12 Uhr zu sehen.

Foto: Jörg Niebergall

Rheinzeitung vom 07. März 2012

Rheinzeitung vom 02. März 2012

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Zur Ausstellung ist ein Foto-Lyrik-Band erhältlich.

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Über den Foto-Lyrik-Band:
Kohelets Gedicht über die Zeit, dem der Titel „Alles hat seine Zeit“ entnommen ist, ist ein wunderbares Zeugnis seiner klugen Beobachtungen und verdichteten Reflexion. Es hat uns zu einer Ausstellung inspiriert, die mit diesem Heft ihre Begleitung findet. Wenn Sie diese Zeilen lesen, stehen Sie für einen winzigen Moment an genau diesem Punkt der Überlegung, ja Ihres Lebens – und schon ist er auch wieder vorüber. „Windhauch“, wie der Dichter Kohelet sagt, „alles ist Windhauch“. Die Zeit ist eine Kategorie, wie Immanuel Kant es nennt, die uns Menschen hilft, unser Leben zu strukturieren, in überschaubare Portionen zu teilen, ihm Rhythmus zu verleihen und in alledem doch Kontinuität herzustellen. Wie flüchtig wir die Zeit auch immer erleben, in ihr ist all unser Erleben gesammelt. Die Zeit gliedert unsere Lebensvollzüge: Freude und Leid, Leben und Sterben, Zweifeln und Hoffen finden immer in einem Rahmen von getakteter Zeit und konkretem Raum statt. Und doch machen wir alle auch die Erfahrung, dass dieselbe eine bestimmte Zeiteinheit gefühlt nichtig flüchtig oder aber ewig sein kann. Christine Welter sammelt Bilder und Eindrücke, Holz und Fundsachen, Blickwinkel und Perspektiven und verdichtet Momentaufnahmen zu bleibenden Eindrücken. Catrina E. Schneider sammelt Worte und Sprachbilder und verdichtet Ideenblitze und Essenzen menschlichen Erlebens in ihrer Lyrik.

52 Seiten, 21,0×14,8 cm, viefarbig, geheftet
Einzelpreis: 9,95 € Preise für größere Auflagen (ab 100) auf Anfrage

weitere Infos: hier

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aus der PRESSEMITTEILUNG des Caritas der Diözese Speyer:

Alles hat seine Zeit

Über 100 Hospizbegleiterinnen und -begleiter beschäftigen sich mit „ihrer Zeit“

„Alles hat seine Zeit“: Mehr als 100 Hospizbegleiterinnen und –begleiter ließen sich bei ihrem Begegnungstag im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen auf dieses Thema ein. Sie wurden dabei geführt von einem Impulsreferat der Diplom-Theologin Catrina E. Schneider sowie einer Präsentation von Bildern und Texten, die sie mit der Fotografin Christine Welter zusammengestellt hat.


Catrina Schneider (links) und Christine Welter

… In ihrem Vortrag, der den ersten Teil des Tages markierte, spannte Catrina E. Schneider einen weiten Bogen: Sie beleuchtete das Thema „Zeit“ als pure Größe, in physikalischer und philosophischer Dimension, in bekannten Redeweisen, sie verwies aber auch auf das Buch Kohelet und stellte ihren Zuhörerinnen und Zuhörern immer wieder die Frage, was für sie Zeit bedeutet, wie sie sie nutzen und was es bedeutet, „Zeit zu haben“. Sie stellte auch die Beziehung her zwischen Zeit und der Begleitung sterbender Menschen. Ihre Ausführungen deckten sich mit den Erfahrungen der Hospizbegleiter, dass die Menschen ihre „verbleibende Zeit“ sehr unterschiedlich nutzen und erleben: Das sind auf der einen Seite diejenigen, für die Stichworte gelten wie quälend langsam, abrupt, Angstzeit, gähnend leer oder isoliert – oder auf der anderen Seite lebenssatt, zufrieden, rückblickend auf eine „erfüllte Zeit“.

Mit vielen Wortkärtchen, alle mit Begriffen, in denen „Zeit“ vorkommt, hatten die Teilnehmer des Tages dann Gelegenheit sich auszutauschen: „Wie erlebe ich Zeit – im Umgang mit mir selbst, in meiner derzeitigen Lebenssituation, in meinem Ehrenamt und Beruf?“ Dabei trat vieles zu Tage, was den Teilnehmenden sonst gar nicht so bewusst ist: dass plötzlich genügend Zeit da ist und man nicht auf die Uhr schaut, wenn man am Bett eines sterbenden Menschen sitzt; dass man notorisch unpünktlich nur deshalb ist, weil man gerne in einer Tätigkeit verweilt und nicht immer hektisch auf die Uhr schauen will; und dass man manchmal gar nicht so wichtig genommen wird, wenn man zugibt, dass man Zeit hat.

Für die Hospizbegleiterinnen und –begleiter war diese „Auszeit“ eine Gelegenheit, ihr „Zeitmanagement“ zu hinterfragen und sich bewusst zu werden, wie für sie persönlich der Umgang mit diesem kostbaren Gut aussehen kann.

Herausgegeben von:
Caritasverband für die Diözese Speyer
Text und Bild:
Brigitte Deiters

Ergänzende Materialien:
Eine Bildkartei zum Thema „Verlust – Abschied – Neubeginn“ mit Symbolfotos zum Einsatz in Gruppen und bei der Arbeit mit Einzelnen ist bei bildfolge – werkstatt für fotografie & gestaltung erhältlich. Außerdem gibt es eine Ausstelllung mit 20 ausgewählten Motiven aus der Bildkartei im Format 59 x 48 cm, die gegen eine Gebühr ausgeliehen werden kann. Sie eignet sich hervorragend für hospizliche Veranstaltungen.

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